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Juli 1954

„Das größte Hochwasser des 20. Jahrhunderts
Besonders intensive Starkniederschläge am 7. und 8. Juli 1954 ließen die Bäche und Flüsse rasch ansteigen. Es kam zu großen Überschwemmungen, die sich zur größten Hochwasserkatastrophe des 20. Jahrhunderts im bayerisch-österreichischen Donauraum entwickelten. Auf Grund der im Vergleich zum Alpenvorland relativ geringen Überregnung des Traun- und Ennsgebietes war abwärts von Mauthausen eine deutliche Abflachung der Hochwasserwelle zu verzeichnen. Im Eferdinger Becken wurde eine Fläche, die der dreifachen Größe des Traunsees entsprach, überflutet. Im Stadtgebiet von Linz waren mehr als 2000 ha überschwemmt, 5500 Personen mussten evakuiert werden. Bei den Rettungsmaßnahmen rächte sich, dass die Russen nach 1945 das Wegbringen oder die Zerstörung aller Zillen in den Donauufergebieten verlangt hatten, um damit die Fluchtmöglichkeit über die Donau zu nehmen.“

Roman Sandgruber, forum oö. geschichte

Aus der Gemeindechronik:

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