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14. bis 24. August 1501

„Die „Jahrtausendflut“ 1501
Während für ganz Westeuropa sowie das Einzugsgebiet des Rheins und der Elbe das Hochwasser des Jahres 1342 das wohl größte im vergangenen Jahrtausend gewesen sein dürfte, war dies für den Donauraum östlich von Regensburg das Hochwasser vom August 1501. Die Flut begann am Tage vor Mariä Himmelfahrt und dauerte fast zehn Tage. Aufgrund der Größe des Ereignisses ist dieses Hochwasser durch zahlreiche, sehr unterschiedliche Quellen dokumentiert. Zur Erinnerung brachte man an zahlreichen Stellen Hochwassermarken an, die in Linz die Höhe von 1954 noch um etwa einen Meter, in Engelhartszell sogar um zwei Meter überstiegen. Die Menschen weinten, aber manche konnten aus Verzweiflung nur noch lachen, heißt es in einem Bericht.“

Roman Sandgruber, forum oö. geschichte

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