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Hochwasserschutz

Hochwasserschutz im Eferdinger Becken

Ende 2015 sollen die Planungen für ein Schutzprojekt im Eferdinger Becken abgeschlossen sein, danach kann mit der Realisierung begonnen werden.

Die finanziellen Mittel dafür wurden im Herbst 2013 gesichert. Für den Hochwasserschutz im Eferdinger Becken werden bis zum Jahr 2022 insgesamt 250 Millionen € zur Verfügung stehen. Davon werden 125 Millionen € (= 50 Prozent) vom Bund übernommen, 75 Millionen € (= 30 Prozent) wird das Land Oberösterreich übernehmen, insgesamt weitere 50 Millionen € (= 20 Prozent) müssen die betroffenen Gemeinden Walding, Goldwörth, Feldkirchen an der Donau, Ottensheim, Eferding, Alkoven, Pupping, Wilhering, Aschach, Hartkirchen und Fraham  beitragen. Dazu hat der Nationalrat am 18. Dezember 2013 eine Vereinbarung zwischen Bund und Land beschlossen. Der oberösterreichische Landtag hat seinen Beitrag am 3. Oktober 2013 beschlossen.

Absiedelung

Laut aktuellem Plan fallen keine Wohngebäude im Gemeindegebiet von Ottensheim in die Zonen für die freiwillige Absiedelung. Sobald die Ergebnisse der technischen Studie für das Schutzprojekt vorliegen (Ende 2015), wird die Absiedelungszone möglicherweise ausgeweitet. Erst dann wird klar, welche Bereiche tatsächlich technisch geschützt werden können und welche nicht.

Anpassung der Wehrbetriebsordnung

Das Lebensministerium untersucht bis Frühjahr 2014 Verbesserungen in den Wehrbetriebsordnungen der Kraftwerke. Eine Arbeitsgruppe wird die Ergebnisse weiter bearbeiten.