Suche
Suche Menü

Notfallplan

Aufgrund der Erfahrungen mit dem Hochwasser 2013 hat das Land Oberösterreich den oberösterreichischen Alarmplan Donauhochwasser überarbeitet. Sobald der Hydrografische Dienst eine Überschreitung der Grenzwerte für die Alarmierung prognostiziert, informiert er die Landespolitik, die Direktion Inneres und Kommunales des Landes Oberösterreich und die Landeswarnzentrale des Landesfeuerwehrverbandes, alle Gemeinden und Bezirkshauptmannschaften per E-Mail und die Medien. Mit Radio und Fernsehen ist vereinbart, diese Informationen zu verbreiten.

Interessierte Bürger können sich auf der Landeshomepage eintragen und erhalten dann ebenfalls den Hochwasserbericht per Mail zugesandt.

Aufbauend auf dem Alarmplan des Landes, der die Organisation im Katastrophenfall regelt, wird die Gemeinde Ottensheim einen örtlichen Notfallplan erarbeiten. In diesem Plan werden Maßnahmen festgelegt, die bei einer bestimmten Wasserhöhe gesetzt werden müssen. Dazu gibt es erste Ansätze und Erfahrungswerte aus dem Hochwasser 2002, die Gemeinde und Feuerwehr nun um die Daten des Hochwassers 2013 ergänzen werden.

Lamellenprognose
Experten erarbeiten bis Mai 2014 eine Lamellenprognose für das Eferdinger Becken. Damit kann prognostiziert werden, welche Flächen bei welcher Wassermenge der Donau überflutet werden. Sie stellt eine wichtige Grundlage für den Notfallplan der Gemeinde dar. Diese Präsentation des Umweltbundesamtes zeigt den Zusammenhang einer Lamellenprognose mit einem Notfallplan am Beispiel der Gemeinde Naarn im Machland.